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15.07.2011

Tipps für die Probefahrt

15.07.2011

Niemand möchte die Katze im Sack kaufen, daher ist eine Probefahrt unbedingt empfehlenswert. Das gilt natürlich vor allem für Gebrauchtwagen. Für die Probefahrt sollte man genügend Zeit mitbringen. Eine kurze Fahrt um den Block reicht oft nicht aus. Ein seriöser Verkäufer wird kaum etwas gegen eine ausführlichere Fahrt haben. Verständlich ist jedoch, dass man als potentieller Käufer eine Sicherheit hinterlässt, während man mit dem Auto unterwegs ist.

Man sollte darauf achten, dass der Motor zu Beginn kalt ist. So lässt sich feststellen, wie sich das Auto beim Starten verhält. Zudem ist es empfehlenswert, verschiedene Strecken zu testen. Eine Fahrt auf der Autobahn gibt schnell Aufschluss über das Fahrverhalten des Wagens. Fahrten in der Stadt zeigen, wie gut die Lenkung funktioniert und wie wendig das Fahrzeug ist.

Es ist empfehlenswert, die Probefahrt nicht alleine zu unternehmen. Häufig fallen dem Mitfahrer Dinge auf, die man als Fahrer nicht berücksichtigt hat. Vier Augen sehen mehr als zwei - während sich der Fahrer auf die Leistung des Wagens konzentriert, kann der Beifahrer unterdessen den Innenraum inspizieren. Mängel wie kaputte Fensterheber, ein nicht funktionstüchtiges Radio oder stark abgenutzte Griffe fallen dann erst auf.

Bevor die Probefahrt beginnt, sollte geklärt werden, wie das Auto versichert ist. Es muss geregelt sein, wer im Falle eines Unfalls während der Probefahrt haftet. Sicherer ist es auch, alles schriftlich festzuhalten. Dazu gibt es unterschiedliche Vorlagen. Meist werden Name und Anschrift des Fahrzeuginhabers und des Kaufinteressenten, Fahrzeugdaten wie Hersteller, Kennzeichen, Fahrzeugtyp und Erstzulassung sowie die Dauer der Probefahrt, festgehalten. Häufig ist der Kaufinteressent von der Haftung ausgeschlossen, abgesehen vom Falle einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Handlung. Es gibt aber auch Vereinbarungen, nachdem der Fahrer für einen Schaden aufkommen muss. Man sollte sich vorher also mit dem Verkäufer absprechen, um eine, für beide Seiten akzeptable, Lösung festzuhalten. Um abgesichert zu sein, ist es zudem wichtig, dass das Auto angemeldet ist. Nur so greift die Versicherung, falls ein Dritter einen Schaden am Wagen hervorrufen sollte.