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15.12.2009
Die Sieger und Verlierer im ersten Quartal
Im ersten Quartal diesen Jahres sind knapp eine Million PKW an- oder umgemeldet worden, dass sind mehr als 40 Prozent mehr als im selben Zeitraum des letzten Jahres. Den höchsten Zuwachs hat dabei überraschend Fiat mit einem Plus von 100,6%, das bedeutet einen Marktanteil von 5,1 %. Markteinbrüche gab es bei Mercedes (Minus 20,7 %) und BMW (Minus 13,1 %), das liegt vor allem an der Abwrackprämie, die gerade jetzt den Kleinwagen zugute kommen.
Das Mini-Segment legte um 129 % zu, bei den Kleinwagen um 75 % und die Kompaktklasse nahm noch mal um 8,4 % zu. Dagegen sah es nicht so gut aus für die Obere Mittelklasse und der Oberklasse aus, diese gingen jeweils 25 % zurück. Sportwagen sogar um 26 %.
Saab (-58 %) und General Motors (-74 %) gehören zu den großen Verlierern. Der Marktanteil bei General Motors ist momentan sogar nur 0,0 %, das bedeutet den letzten Platz mit 284 zugelassenen Autos. Die Importmarken sichern sich derweil 46,5% des Automarktes, das ist einer der höchsten Werte die es jemals gab. Im Schnitt liegen die Werte bei 35 bis 36 %.
Mit 401.000 Neuzulassungen stieg der Inlandsabsatz im März um 40 Prozent auf das höchste Volumen seit dem Wiedervereinigungsboom 1992. Der Branchenverband VDA korrigierte angesichts der guten Zahlen seine Prognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun einen Inlandsabsatz deutlich über dem Vorjahresniveau von 3,09 Millionen Autos.
Der Zuwachs der Auftragseingänge im ersten Quartal stieg bisher um 43 %, wobei die Autobauer mit einer Entspannung der Lage bereits im nächsten Monat rechnen.
