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03.02.2010
Der neue Golf lässt grüßen - VW Touareg
Beim Touareg gibt es klare neue optische Highlights: ein sehr breiter Grill, der jeweils bis zu den Scheinwerfern reicht, dazu fein skulpturierte Karosserieflächen, die auch an die Formen des neuen Golf erinnern. Drinnen offeriert der neue Touareg größere und bequemere Sitze als sein Vorgänger, die Rücksitze werden sich fürs Beladen bequem elektrisch umlegen lassen. Eine dritte Sitzreihe wird es aber auch im neuen Modell nicht geben, dafür reichen die Karosseriemaße nicht. Weitere Zusatzausstattungen : alle VW-Multimediasysteme bis zum Touchscreen-Navi mit 30-Gigabite-Festplatte, wer möchte kann von naturbelassenen Leder-Sitzbezügen bis zu Edelholzeinlagen mit individueller Maserung, von der Rückfahrkamera bis zur 4-Zonen-Klimaregelung alle Wünsche erfüllt bekommen.
Viel Neues bei dem Motor: alles noch ein bisschen stärker, aber vor allem sparsamer. Beim Wolfsburger stehen die genügsamen und drehmomentstarken Selbstzünder im Mittelpunkt, denn 97 Prozent aller Touareg werden mit Dieselmotor geordert, allein fast 84 Prozent mit der bekannten 240 PS starken V6-Maschine. Die bleibt deshalb auch weiterhin im Programm, voraussichtlich mit einem kleinen Leistungsplus. Spannender ist, dass es den Common-Rail-Diesel im neuen Touareg mit gleichem Hubraum auch in einer schwächeren, noch verbrauchsgünstigeren 190-PS-Version geben wird. Die ersetzt den alten Reihenfünfzylinder-Diesel (Pumpe-Düse-Technik, 174 PS), und das Ganze ist ein neuer Trend im VW-Konzern: ein Motor, ein Hubraum, verschiedene Leistungsstufen. Nächste News: Der Touareg erhält den 4,2 Liter großen V8-TDI mit Common-Rail-Technik, der auch im Audi Q7 arbeitet. Der Verbrauch des Topmodells wird so von 11,9 Litern auf etwa 11 Liter sinken. Nebenbei gibt es mit mindestens 326 PS auch mehr Power. Die Spitze steigt von 231 auf gut 245 km/h, der Sprint auf Tempo Hundert geht in etwa 7,3 Sekunden (vorher 7,4). Auch wird bei VW schon über eine noch stärkere R-Version nachgedacht.
Bei den Touareg-Benzinern soll ein neuer Dreiliter-V6-FSI-Motor für Anreize sorgen und soll zum Verkaufsstart ausschließlich in einer Hybridversion starten – gekoppelt mit einem 34-kW-Elektromotor, der sich beim Beschleunigen zuschaltet und für niedrige Spritverbräuche sorgt. Im Schiebebetrieb und beim Bremsen erzeugt das Hybridmodul Strom, als Speicher-medium kommt erst mal eine Nickel-Metallhydrid-Batterie zum Einsatz, die später durch eine Lithium-Ionen-Batterie ersetzt wird. Auch der Topmotor bei den Touareg-Benzinern ist künftig ein Audianer – der 4,2 Liter große V8-Direkteinspritzer mit mindestens 350 PS, der den bisherigen 450 PS starken W12-Motor ersetzt, der sich im Touareg nur noch in kleinen Dosierungen verkauft. Natürlich bleibt es beim permanenten Allradantrieb mit selbst-sperrendem Mittendifferenzial. Neu im Programm: die Achtstufen-Automatik.
