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Sattelauflieger

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Der Sattelauflieger ist der Teil des Sattelzuges, der wie ein Anhänger an der Zugmaschine befestigt wird. Allerdings hat der Sattelauflieger keine eigene Vorderachse, sondern wird mittels einer Sattelkupplung mit der Zugmaschine verbunden. Die meisten Sattelauflieger haben vorne zwei Stützen, die je nach Bedarf beim Auf- oder Absatteln heruntergekurbelt werden, um dem Sattelauflieger einen zusätzlichen Halt zu geben.

Im Regelfall hat der Sattelauflieger ein bis drei Hinterachsen. Bei Sonderaufbauten, wie zum Beispiel für Schwerlasttransporte oder Transporten mit Überbreite können es auch mehr Achsen sein. Obwohl die Anzahl der Achsen unterschiedlich ist, ist es immer so, dass die Zugmaschine sehr kurz gehalten ist, und der Sattelauflieger länger.

Technik des Sattelaufliegers

Der Sattelauflieger hat keine eigenen Bremsen, sondern ist über zwei Leitungen mit der Zugmaschine verbunden. Wird der Sattelauflieger von der Zugmaschine getrennt, also abgesattelt, steht er auf den Hinterachsen und zwei zusätzlichen Sattelstützen. Diese werden erst dann heruntergekurbelt, wenn der Sattelauflieger abgestellt werden soll. Das geschieht mit einer Kurbel über eine Zahnstange. Dabei kann man auch die Höhe der Sattelstützen den Gegebenheiten, bzw. der benötigten Höhe anpassen. Wenn der Sattelauflieger sicher steht, kann man die Sattelkupplung lösen und die Zugmaschine wegfahren.

Das zulässige Gesamtgewicht eines kompletten Sattelzuges, dazu gehört der Sattelauflieger und die Zugmaschine, darf in Deutschland nicht mehr als 40 t betragen.