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Dummy

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Ein Dummy oder auch Crashtest- Dummy findet in der Unfallforschung besonders im Kraftfahrzeugbereich Verwendung. Der englische Begriff Dummy bedeutet wörtlich übersetzt Attrappe. Er bezeichnet dem menschlichen Körper nachempfundene Puppen, mit deren Hilfe die physischen Folgen von Unfällen auf den Menschen nachgestellt werden.
Bei der Unfallsimulation ist der Dummy mit einer Reihe elektronischer Messsensoren ausgestattet. Diese messen die Auswirkung des Crashtests auf die Puppe. Anhand der gewonnenen Informationen analysieren Forscher anschließend die Sicherheitslücken.

Das Unternehmen Sierra Engineering Co. entwickelte 1949 den ersten Dummy für die amerikanische Air- Force. Die Attrappe mit dem Namen Sierra Sam kam bei Versuchsreihen von Gurten sowie Schleudersitzen zum Einsatz. Das Modell hatte eine Größe von 1, 85 m und war größer und schwerer als der überwiegende Teil der Männer. Raketenschlitten beschleunigten den Dummy auf Geschwindigkeiten in Bereiche von bis zu 1000 km/ h. Bei anderen Tests ließen die Wissenschaftler den Crashtest- Dummy von einem Kran fallen.

Die Einführung von Dummys hatte neben der enorm verbesserten Messbarkeit der Belastungen und des Unfallhergangs auch ethische Gründe. Vor der Etablierung des Dummy verwendeten die Unfallforscher Leichen zur Simulation des Unfallhergangs. Eine Praxis, die vielen Menschen kritikwürdig erschien. Darüber hinaus gab es Versuche mit lebenden Tieren und sogar an freiwilligen Testpersonen.

 

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