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Hersteller › Koenigsegg

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Koenigsegg

Das Unternehmen Koenigsegg wurde 1994 von Christian von Koenigsegg in Ängelholm, Schweden gegründet. Im Jahr 2000 begann die Serienproduktion. Das Projekt der Herstellung eines Supersportwagens in Schweden wurde in der Entwicklungsphase unter anderem von Saab und Volvo sowie von vielen Zuliefererfirmen unterstützt. Das Ziel von Christian von Koenigsegg war es, ein Fahrzeug als „reine Fahrmaschine“, wie er es nannte, auf den Markt zu bringen. Geringes Gewicht, hohe Motorleistung und die Verwendung hochwertiger Materialien waren dabei wichtige Punkte.

Am 16. Juni 2009 einigte sich Koenigsegg mit dem insolventen amerikanischen Automobilhersteller General Motors, dessen ebenfalls insolvente schwedische Tochterfirma Saab zu kaufen. Die beteiligten Unternehmen haben hierzu eine finanzielle Unterstützung von 450 Millionen Euro bei der Europäischen Investitionsbank beantragt, die von der schwedischen Regierung abgesichert werden soll, aber von der Bank noch nicht bewilligt ist. Der Koenigsegg CC8S löste den McLaren F1 mit 388 km/h als schnellstes straßenzugelassenes Serienfahrzeug im Guinness-Buch der Rekorde ab. Der Koenigsegg CCR war Anfang 2005 offiziell mit einer Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h das schnellste straßenzugelassene Auto der Welt. Dieser Rekord wurde auf der kreisrunden Pista di Nardò in Italien aufgestellt. Koenigsegg betont, es sei auch noch 395 km/h möglich. Ab August 2005 hielt der Bugatti Veyron 16.4 mit 407,5 km/h den Rekord. Am 13. September 2007 stellte sich der SSC Ultimate Aero TT einem offiziellen Guinness-Buch der Rekorde-Geschwindigkeitstest und erreichte als neuen Rekord 411,76 km/h (absolute Spitze: 413,83 km/h). Im offiziellen Zertifikat sind 412 km/h als Höchstgeschwindigkeit vermerkt. Der Koenigsegg CC8S schnitt bei einem Crashtest im schwedischen Autoliv-Crash-Test-Center trotz seiner Leichtbauweise als eines der sichersten je dort getesteten Fahrzeuge ab. Außerdem hält er Gerüchten zufolge den Rekord für die größte Geschwindigkeitsübertretung, die jemals verfolgt wurde. Das Fahrzeug soll 2003 während des Gumball 3000-Rennens in Texas mit 242 mph (ca. 389 km/h) in einer 75-mph-Zone (ca. 120 km/h) gemessen worden sein.
Die Koenigsegg-Fahrzeuge besitzen ein Karbonfaser-Chassis, einen Stahlrahmen im Frontbereich sowie einen Aluminium-Rahmen im Heck. Die gesamte Karosserie besteht aus Kohlefaser. Die Karosserien des CC8S und des CCR unterscheiden sich nur in Details voneinander. Die Unterschiede liegen hauptsächlich im Bereich der Rückleuchten und der Scheinwerfer. Das Fahrzeug verfügt über ein so genanntes Targadach, welches herausgenommen und im 120 Liter großen Gepäckraum untergebracht werden kann. Die Türen sind eine Mischung aus normalen Fahrzeugtüren und Flügeltüren. Sie entfernen sich beim Öffnen zuerst von der Karosserie und schwenken dann senkrecht nach oben, stehen somit in geöffnetem Zustand senkrecht hinter den Vorderrädern. Sehr interresant ist die gewährte zehnjährige Garantie auf Durchrostungen, weil es an diesem Fahrzeug aufgrund der verwendeten Materialien kaum ein Teil gibt, das rosten könnte. Die Karbonfasersitze verfügen über Bezüge aus Leder, Alcantara sowie dem von der NASA entwickelten Werkstoff Tempur, der sich der Körperform anpasst. Der Motor des Koenigsegg CCR und CCX entstand unter Eigenregie, hatte jedoch die gleichen Daten wie der Fordmotor, mit der Ausnahme, dass dieser von zwei Kompressoren aufgeladen wurde.

Durch Verwendung von Aluminiumlegierungen aus der Luftfahrt sowie der Werkstoffe Titan und Karbonfaser konnte das Motorgewicht auf 210 kg reduziert werden (CCR: 215 kg).Der Motor des CCXR ist zur Verwendung von Ethanol als Kraftstoff ausgelegt und erreicht damit höhere Leistungsdaten als der nahezu identische CCX.

Modelle: Koenigsegg CC8S, CCR, CCX, CCRX; Rennversion, CCGT

 

Kartenansicht Koenigsegg