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Isuzu

Das Unternehmen entstand 1916 als Kooperation der Werft Ishikawajima mit den Tokioter Gas- und Electrizitäts-werken. Zunächst wurden Autos für die britische Marke Wolseley produziert. Später wurde auch ein LKW entwickelt.

Das erste eigene Automodell war 1953 der Isuzu Minx, ein in Lizenz hergestellter Hillman Minx. Die ersten Eigenentwicklungen des japanischen Unternehmens nach der Trennung von der britischen Rootes-Gruppe waren in den 1960er Jahren die Modelle Bellel, Bellet, 117 Coupé und Florian. Im Jahre 1971 beteiligte sich General Motors (GM) an dem Unternehmen. Dies führte dazu, dass sich Isuzu auch an dem Weltauto-Projekt von GM beteiligte, aus welchem der Isuzu Gemini hervorging. In den 1980er Jahren erschienen außerdem die Modelle Aska und Piazza. Seit Anfang der 1990er Jahre produziert das Unternehmen nur noch Geländewagen, LKWs und Omnibusse. Zeitweise verkauften Honda sowie die GM-Töchter Holden, Opel und Vauxhall Isuzu-Geländewagen unter ihrem Namen. General Motors verkaufte im April 2006 seine Anteile an Isuzu für ca. 300 Millionen Dollar, behielt aber die Motorenwerke unter dem Namen Isuzu Motors mit Fabriken u.a. im polnischen Tychy und Ginsheim-Gustavsburg in Deutschland. Auch die Entwicklungs-abteilungen in Japan sind im GM-Konzern als GMIDEL integriert. Somit ist Isuzu derzeit eine eigenständige Marke. Betehende Kooperationen mit GM sollen aber weitergeführt werden. Die Isuzu Sales Deutschland GmbH, in Flörsheim am Main, ist seit August 2006 der deutsche Importeur für Isuzu Nutzfahrzeuge und Pkw und baut z.Zt. das Händlernetz neu auf.

Im Vergleich zu anderen japanischen Herstellern ist die Liste eigenständig entwickelter PKW- Modelle eher kurz. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit General Motors hat dazu geführt, dass Isuzu Fremdentwicklungen wie den Isuzu Gemini in sein Programm aufgenommen hat. Außerdem wurde Isuzu von GM lange Zeit untersagt, konkurrierende Fahrzeuge auf deren Heimatmärkten anzubieten oder Fahrzeuge auf diesen Märkten unter eigenem Namen zu verkaufen (z. B. in Australien). Dies hat dazu geführt, dass Isuzu im Ausland eher als Hersteller von Nischenfahrzeugen wie Geländewagen oder Pick-ups bekannt geworden ist.



Modelle: Auv, C-Serie, Como, Crosswind, D-Max, E-Serie, Elf,Erga, F-Serie, Forward, Gala, Giga, H-Serie, Hlander , I-Serie, Journey, N-Serie, Panter, Nutzfahrzeuge, Omnibusse









 

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