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Hersteller › Caterham
Detailierte Informationen
Caterham
Anfangs fertigte Caterham die letzte noch von Lotus vorentwickelte Version weiter, die Serie 4 mit größerer Karosserie und unter Fans umstrittener Formgebung, stellte die Fertigung aber 1974 ein und nahm die Produktion der vorhergehenden Serie 3 in praktisch unveränderter Form wieder auf. Im Laufe der Jahre produzierte Caterham eine Vielzahl von Modellvarianten, denen verschiedenste Motoren zum Antrieb dienten, vom altbewährten Ford-Vierzylinder der Kent-Serie mit 1300 oder 1600 cm³ über den Lotus Twin-Cam-Doppelnockenwellenmotor, Vauxhall/Opel-Maschinen bis hin zum Motorradmotor der Honda Blackbird. Seit Mitte der neunziger Jahre verwendete man Rover-Maschinen der K-Serie mit 1400, 1600 oder 1800 cm³, darunter den VVC-Motor (mit variabler Ventilsteuerung) aus dem MGF. Seit Januar 2007 wurden die kleineren Rover-Motoren durch den 1,6l-Sigma-Motor von Ford ersetzt, der in unter-schiedlichen Versionen von 85 bis 110 kW (115–150 PS) angeboten wird. Technisch durchlief der Seven im Laufe der Zeit etliche Veränderungen; ab 1985 war anstelle der starren Hinterachse auch eine De-Dion-Achse lieferbar, die mehr Leistung verkraftete; mehrfach wurde der Rahmen steifer gemacht und ab 1995 gibt es auf Wunsch auch ein von Caterham selbst entwickeltes Sechsganggetriebe. 2005 stellte Caterham unter einer neuen Geschäftsleitung mit dem CSR die wohl umfassendste Modelländerung seit der Lotus-Seven-Serie 4 vor. Der CSR-Rahmen ist länger und breiter und hat ein komplett neues Rahmendesign, das wesentlich steifer ist und seitdem von Robotern geschweißt wird. Der CSR besitzt rundum Einzelradaufhängung und hat vorne eine innenliegende Radaufhängung im Formel-1-Stil. Als Motor wird ein von Cosworth entwickelter 2,3-l-Ford-Duratec mit 147 oder 191 kW (200/260 PS) angeboten. Das ist der bislang stärkste Motor in einem Serien-Caterham. Der Seven ist ein so genanntes Kit Car, ein Bausatz-Auto zum Selberbauen. Kit Cars wurden in den 60er Jahren in England erfunden, um so die damals sehr hohe Neuwagensteuer zu umgehen. Auch nach Wegfall dieser hohen Neuwagensteuer, bietet Caterham seine Wagen immer noch zum Selberbauen an. Alternativ kann man die Fahrzeuge für einen Aufpreis im Caterham-Werk zusammenbauen lassen. Im Gegensatz zum klassischen Kit Car, bei dem außer dem Rahmen die meisten Bauteile von Großserienfahrzeugen übernommen wurden (häufig auch als Gebrauchtteile), sind heute fast alle Baugruppen des Seven speziell für dieses Fahrzeug hergestellt oder zumindest für den Einsatz tiefgreifend modifiziert.
Die durch den Selbstbau erzielbare Kosteneinsparung hat dadurch faktisch immer weiter abgenommen und beträgt heute (Stand Mai 2006) ca. 4000 EUR, was je nach Modellausführung ca. 7 bis 15% entspricht.
Kurzzeitig gab es den Versuch, mit dem Caterham 21 einen deutlich luxuriöseren Ableger des Seven mit regulärer Roadster-Karosserie anzubieten; von 1995 bis 1999 entstanden lediglich 49 Exemplare.
Modelle: Lotus, Seven, Elise, Classic, Academy, Road sport, CSR, Superlight,

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