- Sie befinden sich hier:
- Startseite
- ¬ Herstellerliste
- ¬ Bitter - Übersicht
- ¬ Detalierte Informationen
Suche
Zufällige Hersteller
- Alfa Romeo
- Alpina
- Arcura
- Ariel
- Artega
- Aston Martin
- Audi
- Bentley
- Bitter
- BMW
- Brilliance
- Bristol
- Bugatti
- Cadilliac
- Callaway
- Caterham
- Chevrolet
- Chrysler
- Citroën
- CityEL
- Commuter Cars
- Dacia
- Daewoo
- Daihatsu
- De tomaso
- Dodge
- Donkervoort
- Ferrari
- Fiat
- Ford
- GAZ Gorkowski
- Ginetta
- GMC Grabowski
- Heuliez
- Holden
- Honda
- Hummer
- Hyundai
- Infinity
- Iran Khodro
- Isdera
- Isuzu
- Jaguar
- Jeep
- Karmann
- KIA
- Koenigsegg
- Lada
- Lamborghini
Hersteller › Bitter
Detailierte Informationen
Bitter
Gleichzeitig stellte er Studien vor, wovon einige Serienreife erlangten. Der erste Entwurf der Karosserie stammte von Erich Bitter selbst. Anders als der CD hatte der neue SC kein Schrägheck, sondern ein Stufenheck mit einer ausgeprägten Trapezlinie, die deutlich an den Ferrari 400 erinnerte und eine ebenso elegante Erscheinung im Detail aufwies. Wie dieser hatte auch der Bitter SC Klappscheinwerfer. Bitters Entwurf wurde sodann von den Opel-Designern Henry Haga und Georges Gallion überarbeitet. Die Detailarbeiten Design und Karosserieaufbau wurden schließlich von Giovanni Michelotti in Turin ausgeführt. Alles in allem verwendete der neue Wagen viele Opel-Teile, die allerdings jedenfalls am Exterieur nicht ohne weiteres erkennbar waren. Anbauteile wie Leuchten und Türgriffe stammten von Großserienherstellern, die Heckleuchten beispielsweise wurden vom Lancia Beta Montecarlo übernommen (und nicht, wie vielfach vermutet, vom Fiat X 1/9). Die offizielle Vorstellung des Bitter SC fand 1980 anlässlich des Formel-1-Grand-Prix von Monaco statt, bei dem er als Safety Car eingesetzt wurde.
Die Produktion des Fahrzeugs wurde weitgehend ausgelagert. Nach dem für Kleinserienhersteller gängigen Konzept sollte die Karosserie in einem externen Werk hergestellt werden, bevor sie zu Bitter nach Schwelm transportiert und dort mit der Antriebstechnik zusammengefügt wurde. Für da Modell CD wurde die Karosserie bei Baur (Auto) in München hergestellt worden. Dieser Weg schied allerdings für den SC aus. Nachdem Ende 1978 der letzte CD das Band bei Baur verlassen hatte, hatte Baur mit der Produktion des BMW M1 eine Alternative gefunden, die den Betrieb so weit auslastete, dass für den Bau des neuen Bitter keine Kapazitäten mehr frei waren. Erich Bitter wich daher nach Norditalien aus, wo es seit Jahrzehnten eine große Zahl von kleinen, unabhängigen Karosseriewerken gab, die für andere Fahrzeughersteller entweder in Handarbeit oder in Kleinserie Aufbauten fertigten. Zunächst fiel die Wahl auf die Carrozzeria OCRA in Turin, ein vergleichsweise junger Betrieb mit geringer Erfahrung. Zwischen 1981 und Frühjahr 1982 stellte OCRA insgesamt 79 Karosserien her, die insgesamt von schlechter Qualität waren. Im Frühjahr 1982 kündigte Bitter den Vertrag mit OCRA, da durch minderwertige Qualität der Bleche die Modelle schon nach kurzer Zeit rosteten. Die Produktion wurde daraufhin zu der ebenfalls in Turin ansässigen Carrozzeria Maggiora verlagert, seinerzeit auch Karosserien für Maserati und Bristol herstellte und somit über viel Erfahrung verfügte. Das Leder für das Interieur wurde von SALT in Turin bezogen. Bis 1983 wurden die Fahrzeuge bei Bitter in Schwelm komplettiert. Allerdings war das Werk bald ausgelastet, so das für eine Ausweitung der Produktion Bitter schließlich die Möglichkeit fand, die Autos bei Steyr in Graz komplettieren zu lassen. Dort wurden bis 1985 etwa drei bis vier Autos wöchentlich hergestellt.
Zunächst wurde ein Cabriolet vorgestellt, etwas später auch eine viertürige Limousine, die auf einem verlängerten Fahrgestell ruhte. Ebenso wie das Coupé konnten diese Modelle wahlweise mit Allradantrieb geordert werden.
Bis heute wird am Design, Ausstattung sowie Motorleistung ein außergewöhnliches Auto gebaut.
Modelle: Vero, Vero Sport , CD 2, Berlina, Typ 3

Urheber:Sven Storbeck